Grenzen des Realen
29.4.-1.11.2026
Tanzsaal, Historisches Museum

Am Mittwoch, 29. April, 18 Uhr, ist es soweit: Der E.T.A. Hoffmann-Tanzsaal im Historischen Museum öffnet seine Türen mit einer spannenden Ausstellung unter dem Motto „Grenzen des Realen“.

An der Gruppenausstellung bin ich beteiligt mit der künstlerischen Arbeit "Narbe". Sie gehört zu einer Serie, die ich 2023 begonnen habe. Die schwarze Version ist 2026 entstanden und sie passt gut zum Thema ETA Hoffmann, denn ich glaube seine Zeit in Bamberg hat eine schmerzhafte Narbe in seiner Seele hinterlassen.

 

 

Solidarität und Stärke
7.5.-21.6.2026
SOLWODI Gruppenausstellung, Frauenmuseum Bonn

In Bamberg gibt es eine ANKER-Einrichtung, in der ca. 1000-1400 Geflüchtete aus unterschiedlichen Herkunftsländern untergebracht sind. Die Einrichtung ist mit einem hohen Zaun abgeriegelt, Zugang aus der Zivilgesellschaft haben nur ehrenamtliche Kräfte. Einmal pro Woche findet dort die „Frauen-Textil-Werkstatt“ statt. Hier können Frauen an Nähmaschinen ihre Kleidung ändern oder reparieren und sich an wechselnden textilen Kunstprojekten beteiligen. Der Wandbehang mit den applizierten und bestickten Händen ist eine Gemeinschaftsarbeit. Jede Hand steht für eine Frau oder ein junges Mädchen. Im Tun lernen sich die Teilnehmerinnen kennen und tauschen Erfahrungen aus – das funktioniert, auch wenn keine gemeinsame sprachlich Ebene vorhanden ist. Der Entstehungsprozess ist ein wichtiger Teil des Kunstwerkes. Manchmal sind die Begegnungen kurz, weil Abschiebung oder der Transfer an einen anderen Ort die Teilnahme am Kunstprojekt beendet. „Die Hand reichen“ ist eine Geste der Solidarität und Stärke.

Ausstellungsflyer, pdf-datei, 6,5 MB

 
 
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